München, 4. Dezember 2009

Vier neue Ritter   

„Cavalieri dell'Ordine della Stella della Solidarietà Italiana”  

seit 3. Februar 2011:

Cavalieri dell'Ordine della Stella d'Italia:

der Unternehmer Farnetani, Frau Dr. Mattarei, 

der Konsularkorrespondent Moretti und Dr. Fernando A. Grasso.

1 2 3
4 5 6

1) Dr. Grasso empfängt den Orden aus den Händen des italienischen Generalkonsul in München und  Regierungsbevollmächtigter Dr. A. Chiodi Cianfarani. 2) Der "Ministro Plenipotenziario" und Dr. Grasso. 3) Die Ordensträger, v. links: der Unternehmer Farnetani, Frau Dr. Mattarei, der Generalkonsul Dr. Chiodi Cianfarani, der Konsularkorrespondent Moretti und Dr. Grasso. 4) V. links: das Firmkind Florian Aufderhardt, Dr. Grasso, Frau Grasso, der Minister Dr. Chiodi Cianfarani. 5) V. links: Florian Aufderhard, Ritter Grasso, Frau Ursula Macaluso, auch in Vertretung ihres Gatten des Kommanmdeurs  Macaluso, Präsident der ACLI Germania, Frau Grasso, der Minister Dr. Chiodi Cianfarani, Frau Tortorici, der Konsularkorrespondent von Memmingen und Umgebung Kommandeur Tortorici, Frau Mangano, der Konsularkorrespondent von Kempten und Umgebung Ritter Mangano. 6) Kommandeur Tortorici und Ritter Grasso.

Am dritten Dezember 2009 hat Dr. Fernando Grasso, jahrelang Italienischlehrer für die italienischen Schüler in Schwaben und weiterhin Italienischdozent  an der HS Kempten (seit 1983)  und im Italienisch-Privatunterricht, sowie seit Jahren Vizepräsident der Italienischen Christlichen Arbeiterbewegung in Bayern (ACLI), die vom italienischen Staatspräsidenten G. Napolitano verliehene hohe Auszeichnung „Ritter des Ordens vom Stern der Italienischen Solidarität“  aus den Händen des italienischen  Generalkonsuls in München und Regierungsbevollmächtigten Dr. A. Chiodi Cianfarani bekommen.

Aus der vom Generalkonsul gehaltenen Laudatio: „Dr. Grasso widmete einen Großteil seiner bisherigen Tätigkeiten dem Unterricht der italienischen Sprache und Kultur. Zudem konnte er durch zahlreiche Nachhilfestunden zur schulischen Integration der jüngeren Generation von Italienern beitragen. Durch seine unermüdliche Teilnahme an Fortbildungskursen und Pilotprojekten konnte er seinen umfangreichen Erfahrungsreichtum als aktives Mitglied des lokalen Komitees für Schulbildung, sowie des Schulausschusses COMITES weitergeben und trug stets zu einem wertvollen Gedankenaustausch bei. Jahrelang unterstützte er zudem durch seine Zusammenarbeit mit dem örtlichen konsularischen Korrespondenten, die Verbindung zwischen den im Allgäu ansässigen Italienern und dem Konsulat. Darüber hinaus half er zahlreichen Landsleuten im Rahmen seiner ehrenamtlichen Tätigkeit bei der Italienischen Katholischen Mission. Als Vizepräsident ACLI in Bayern organisierte Dr. Grasso, der seit einigen Jahren die doppelte Staatsbürgerschaft besitzt, aber stets eng mit Italien verbunden ist, mehrere Kulturveranstaltungen und setzte sich mit Hingabe für die Städtepartnerschaft zwischen Kempten und Trient ein“.

Darüber hinaus muss man erwähnen, dass  Dr. Grasso, neben seinen Internetseiten seit Jahren die offizielle Homepage der ACLI in Bayern administriert und  allen Internet-Nutzern, zweisprachig, eine Menge an Informationen, Übungen und auch verschiedene Vernetzungen – unentgeltlich – zur Verfügung stellt.

In diesem Sinne wünschen wir dem „Cavaliere“ Grasso, im  sehr weit zurückliegen Jahr 1965 nach Kempten gekommen, der damals „weder Wissen noch Geld hatte“ – wie von ihm während der Zeremonie erwähnt –  und im Laufe der Jahre, nach einem deutschen Gesellenbrief, ein italienisches Lehrerdiplom, ein deutsches Theologisches Abschlusszeugnis, die Missio Canonica, den italienischen Doktortitel zweiten Grades (Dottore Magistrale) für Fremdsprachen und Literatur, sowie einen italienischen Masterabschluss  in Didaktik und Förderung der italienischen Sprache und Kultur für den Unterricht von Nicht-Italienern, erlangt hat, dass er denselben Weg fortgehen möge.

Auch möge er mit demselben Eifer und derselben Energie diesen vor Jahren in so einer hervorragenden Weise unternommenen Weg im Rahmen des Unterrichts und der anderen Tätigkeiten für die Weiterförderung der Verständigung zwischen den verschiedenen Völkern  in unserer multikulturellen Gesellschaft weiterführen. Und um seine Schlussworte bei der Zeremonie zu zitieren: „Diese von mir am heutigen Tag erhaltene Ehrung, welche mich mit Freude erfüllt, widme ich meinen anwesenden Freunden, meinen Verwandten und meinen verstorbenen Lieben und vor allem meiner anwesenden lieben Frau und meinem Firmkind. Außerdem bedanke ich mich sehr für die mir gegenüber erwiesene Anerkennung bei den italienischen Behörden in der Person des Herrn Ministers Dr. Chiodi Cianfarani. Und, indem ich mich für diesen Allgemeinplatz schon im Voraus entschuldige und um eine Metapher zu benutzen, erkläre ich, dass diese Auszeichnung mein altes „Grammophon“, das eigentlich noch nicht so alt ist (66 Jahre), weiter aufziehen wird. Somit werde ich meinen vor vielen Jahren zu Gunsten dieser multikulturellen Gesellschaft unternommenen Weg fortsetzen können. Für diese Gesellschaft, die mir übrigens die Möglichkeit gab, meine Tätigkeiten – weshalb ich heute diese Ehrung bekomme – auszuüben“. 

Dr. Fernando Grasso